Ausgewählte Berichte aus dem Regionalmagazin Laatzen...
Bilanz der Stadtrundgänge
Erste Maßnahmen umgesetzt und weitere Termine in Planung
Laatzen (PM). „Sag’s uns einfach – jetzt auch vor Ort“: Unter diesem Motto sind Mitarbeitende der Fachteams sowie des Betriebshofes der Stadt Laatzen in den vergangenen Wochen durch die Ortsteile gegangen.
Bei diesen Rundgängen konnten Bürger direkt vor Ort auf Probleme, kleinere Mängel und Verbesserungsmöglichkeiten aufmerksam machen.
Viele der angesprochenen Punkte wurden unmittelbar aufgenommen – bei einigen konnten bereits erste Maßnahmen umgesetzt werden. „Die Stadtrundgänge zeigen, wie wertvoll es ist, wenn wir uns die Dinge gemeinsam direkt vor Ort anschauen.
Manches lässt sich im Gespräch schnell klären, anderes braucht etwas mehr Zeit.
Entscheidend ist aber: Die Hinweise bleiben nicht einfach liegen, sondern werden geprüft und, wo es möglich ist, umgesetzt“, sagt Fachbereichsleiterin Jessica Kaußen nach ihrer Teilnahme an den Rundgängen.
Sommerfest im Interkulturellen Garten
Bündnis gegen Extremismus Laatzen pflanzt historischen Korbiniansapfel
Laatzen (PM). Ein Apfelbaum als Symbol für Widerstandskraft, Erinnerung und gelebte Demokratie: Mit einem Sommerfest im Interkulturellen Garten Laatzen hat das Bündnis gegen Extremismus Laatzen für Demokratie und Vielfalt am 14. August, sein einjähriges Bestehen gefeiert.

Rund 40 Gäste aus Verwaltung, Politik und ehrenamtlichem Engagement sowie Teilnehmer des Interkulturellen Gartens kamen an der Flemingstraße zusammen.
Udo Hetmeier vom Trägerverein Jukus e. V., der den Interkulturellen Garten seit 15 Jahren leitet, begrüßte die Gäste und stellte Mitglieder, Unterstützende sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung vor.
Frisch gebackenes Brot aus dem Gartenbackofen, ein reichhaltiges Mitbring-Buffet mit vielfältigen Speisen und Livemusik der Singer-Songwriterin Lili Borgas sorgten für eine offene und herzliche Atmosphäre.
Wie selbstverständlich gelebte Vielfalt und Begegnung an diesem Ort funktionieren, zeigte sich auch während des Festes: Menschen, die eigentlich nur in den Garten gekommen waren, um ihre Beete zu pflegen, wurden spontan eingeladen, dazuzukommen und sich an Gesprächen und gemeinsamer Runde zu beteiligen. Gerade diese Offenheit mache den besonderen Charakter des Interkulturellen Gartens aus, betonte Christine Rupp vom Bündnis.
Sperrung ab 21.9. in Fahrtrichtung Süden
B 6 (Laatzen / Gleidingen): Sanierung der Fahrtrichtung Süd startet mit dem zweiten Bauabschnitt zwischen A 37 und B 443
Laatzen (PM). Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr setzt die umfassende Fahrbahnsanierung auf der Bundesstraße 6 zwischen Laatzen und Gleidingen planmäßig fort. Nach dem Abschluss des ersten Bauabschnitts beginnen nun die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt in Fahrtrichtung Süd beziehungsweise Hildesheim.
Diese beginnen am 21. September und gehen voraussichtlich bis Ende der Kalenderwoche 45. Der betroffene Abschnitt erstreckt sich von der Anschlussstelle A 37 bis zur Anschlussstelle B 443.
Ziel der Maßnahme ist es, die stark belastete Bundesstraße langfristig leistungsfähig zu halten und die Verkehrssicherheit dauerhaft zu gewährleisten. Dafür werden die Asphaltdeckschicht, die Binderschicht sowie die Tragschichten der Bundesstraße 6 erneuert und die Bankette grundhaft instandgesetzt.
Pilgern in drei Etappen -
- von Laatzen bis Marienrode auf Schusters Rappen
Laatzen (PM). Probepilgern auf dem Jakobsweg“, so stand es im Veranstaltungskalender der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Laatzen. Am 31. Juli machten sich dann ein Dutzend Fußpilger von der Pilgerkirche St. Marien in Grasdorf aus auf den Weg zum Kloster Marienrode nahe Diekholzen. In drei Tagen wollten die Pilger die Strecke zurücklegen und dabei abends immer zu Hause schlafen.
Am ersten Tag führte die Strecke von Laatzen über Ruthe nach Sarstedt. Unterwegs gab es immer wieder Impulse aus dem extra von Diakonin Katharina Reinhard gedruckten Pilgerheft.

Lieder und Psalmen begleiteten die Gruppe, gegen 19.30 Uhr war das erste Tagesziel nach gut 18.000 Schritten erreicht.
Am 2. Tag ging es von Sarstedt über Ahrbergen, Giesen und Hasede immer auf der Via Scandinavica entlang nach Hildesheim. Neben geistlichen Texten und Impulsen gab es dieses Mal auch Atemübungen sowie „schweigende Strecken“, eine besondere Erfahrung für manchen Pilger.
Das Wegeprofil war dabei sehr unterschiedlich: Feldwege und geschotterte Wanderwege wechselten sich mit teils fast zugewucherten Waldwegen ab.

Die Mittagsrast nahmen die Pilger an der St. Vitus Kirche in Giesen ein, das Pfarrheim sowie Bierzeltgarnituren standen extra bereit. Alle Pilger teilten ihren Proviant und sorgten so für einen reich gedeckten Tisch.
Erster Laatzener Fotokalender 2027
Historische Bilder erzählen Laatzens Geschichte
Laatzen – (PM). Die Stadt Laatzen veröffentlicht erstmals einen historischen Fotokalender mit Aufnahmen aus allen sechs Ortsteilen. Grundlage sind mehr als 6500 beschriftete Archivfotos, die seit 2023 systematisch aufgearbeitet werden. Der Kalender erscheint zunächst in einer Auflage von 200 Exemplaren, kostet 10 Euro pro Kalender und soll künftig weitere Projekte des Stadtarchivs ermöglichen. Ein Schatz aus dem Stadtarchiv - Seit der systematischen Aufbereitung des umfangreichen Fotobestands verfolgt das Stadtarchiv das Ziel, historische Aufnahmen nicht nur zu bewahren, sondern sie auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Unterstützt wird die Arbeit dabei von Ehrenamtlichen des FotoCafés. Neben der monatlichen Social-Media-Reihe „Blick ins Archiv – Foto des Monats“ entstand so die Idee für einen eigenen Fotokalender – ein Konzept, das auch andere Archive erfolgreich nutzen.

„Wir haben inzwischen mehr als 6000 beschriftete Fotos – ein Schatz, der nicht im Archiv schlummern soll. Der Kalender ist eine wunderbare Möglichkeit, Laatzens Geschichte sichtbar zu machen und Menschen in allen Ortsteilen zu erreichen“, sagt Stadtarchivar Manuel Schwanse bei der Vorstellung des Kalenders auf dem diesjährigen Stadtempfang.
Seit September 2025 wird die Arbeit im Stadtarchiv zudem durch eine studentische Hilfskraft unterstützt. „Dadurch war es möglich, das Projekt zusätzlich zum laufenden Archivbetrieb um-zusetzen“, so Schwanse.

